Ein Auto im Nvidia Cosmos

Nvidia Cosmos baut die Fabrik für physische KI aus

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Ein Auto im Nvidia Cosmos

Nvidia erweitert Cosmos um neue Tools für Trainingsdaten, Modellanpassung, Simulation und Auslieferung von World Models. Entwickler können damit physische KI für Roboter, Fahrzeuge und Videoanalyse schneller vom Datensatz in den Einsatz bringen.

Neue Baupläne erzeugen seltene Trainingsfälle

Die Cosmos Data Factory erhält fünf cloudnative Blueprints, die Daten auswählen, beschriften, verändern und künstlich erzeugen. Sie produzieren unter anderem Videos gefährlicher Ereignisse aus Einzelbildern, ergänzen schwer erfassbare Verkehrssituationen, wechseln Wetter und Licht in vorhandenem Material oder erzeugen Defekte an Leiterplatten, Metall und Glas.

Porsche nutzt die Data Factory für einen gemeinsamen Datenkreislauf im Volkswagen-Konzern. Wiederholte Testfahrten sollen dadurch um bis zu 90 Prozent sinken, Entwicklungszyklen um bis zu 85 Prozent.

Quelle: Nvidia

Offene Modelle lassen sich direkt anpassen

Das Cosmos Framework unterstützt neben Cosmos 3 nun weitere offene Modelle wie GR00T, Alpamayo, Qwen und Pi0.5 sowie kompatible Modelle von Hugging Face. Entwickler können sie per Fine-Tuning und Reinforcement Learning anpassen, anschließend destillieren oder quantisieren und für die Ausführung bereitstellen.

Quelle: Nvidia

Damit spannt Nvidia Cosmos nun einen durchgängigen Bogen von künstlichen Trainingsdaten bis zur laufenden Videoanalyse. Die Blueprints stehen über GitHub, Microsoft Azure, Nebius und CoreWeave bereit.

Anzeige

Von Menschen für Menschen

Jeder Artikel entsteht durch menschliche Ideen und sorgfältige Prüfung. KI unterstützt uns vor allem bei Recherche und Feinschliff. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Jeder Beitrag zählt – auch das Teilen.