Nvidia erweitert Cosmos um neue Tools für Trainingsdaten, Modellanpassung, Simulation und Auslieferung von World Models. Entwickler können damit physische KI für Roboter, Fahrzeuge und Videoanalyse schneller vom Datensatz in den Einsatz bringen.
Neue Baupläne erzeugen seltene Trainingsfälle
Die Cosmos Data Factory erhält fünf cloudnative Blueprints, die Daten auswählen, beschriften, verändern und künstlich erzeugen. Sie produzieren unter anderem Videos gefährlicher Ereignisse aus Einzelbildern, ergänzen schwer erfassbare Verkehrssituationen, wechseln Wetter und Licht in vorhandenem Material oder erzeugen Defekte an Leiterplatten, Metall und Glas.
Porsche nutzt die Data Factory für einen gemeinsamen Datenkreislauf im Volkswagen-Konzern. Wiederholte Testfahrten sollen dadurch um bis zu 90 Prozent sinken, Entwicklungszyklen um bis zu 85 Prozent.
Quelle: Nvidia
Offene Modelle lassen sich direkt anpassen
Das Cosmos Framework unterstützt neben Cosmos 3 nun weitere offene Modelle wie GR00T, Alpamayo, Qwen und Pi0.5 sowie kompatible Modelle von Hugging Face. Entwickler können sie per Fine-Tuning und Reinforcement Learning anpassen, anschließend destillieren oder quantisieren und für die Ausführung bereitstellen.
Quelle: Nvidia
Damit spannt Nvidia Cosmos nun einen durchgängigen Bogen von künstlichen Trainingsdaten bis zur laufenden Videoanalyse. Die Blueprints stehen über GitHub, Microsoft Azure, Nebius und CoreWeave bereit.


