Drohnen im Anflug

50.000 neue KI Drohnen für die Ukraine

Auterion und Skyfall rüsten die ukrainische Armee auf. Ein Software-Update bringt bald gefährliche Schwarmeinsätze.

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Drohnen im Anflug

Auterion und Skyfall statten die ukrainischen Streitkräfte mit 50.000 KI-gesteuerten Kampfdrohnen aus. Die Multicopter navigieren durch eine integrierte Zielsteuerung auch dann präzise, wenn Funksignale abreißen. Erste Lieferungen laufen bereits, der Auftrag soll bis zum Herbst vollständig abgeschlossen sein.

KI-Anflug ohne Funkkontakt

Skyfall produziert die FPV-Drohne Shrike. Auterion stattet sie mit Skynode S aus. Skynode S übernimmt den autonomen Zielanflug, sobald gegnerische Störsender die GPS- oder Funkverbindung kappen.

Aus ethischen Gründen wählt der Soldat das Ziel immer vorab aus. Den eigentlichen Anflug berechnet Skynode S selbstständig und gleicht Ausfälle der Funkverbindung im Endanflug aus.

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Drohnenschwärme per Update

Ein geplantes Software-Update wird die Shrike künftig für Schwarmeinsätze befähigen. Sie benötigt dafür keine neuen Bauteile. Auterion hat nach eigenen Angaben bereits 22 Shrike im Verbund gesteuert und plant Tests mit 50 Geräten.

Im Gefecht reichen oft fünf Drohnen aus, um ein gepanzertes Ziel kampfunfähig zu machen. »Der Westen steigert seine Wirkung derzeit eher über Software als über neue Hardware«, sagt Auterion-Chef Lorenz Meier. Skyfall-Chef Mykola Makovieiev pflichtet ihm bei, dass erst Skynode S die hohe ukrainische Produktionsmenge auf dem Schlachtfeld effektiv macht.

Nato-Land zahlt die Lieferung

Ein europäisches Nato-Land finanziert die Lieferung. Berichten der F.A.Z. zufolge stammt der Auftrag wahrscheinlich aus Deutschland. Genaue Summen nennen Auterion und Skyfall nicht.

Die Shrike zerstörte laut Skyfall bereits russische Militärtechnik im Wert von Hunderten Millionen Dollar. Darunter befanden sich Hubschrauber, Artilleriesysteme und elektronische Störanlagen.

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