Iranische Militärs drohen mit Zerstörung von OpenAIs Stargate
Ein neues Video zeigt Nachtsichtaufnahmen der ein Gigawatt starken Serverfarm in Abu Dhabi als potenzielles Ziel.

Die iranische Revolutionsgarde droht mit der Zerstörung des Stargate-KI-Rechenzentrums von OpenAI in Abu Dhabi. Ein veröffentlichtes Video der Militäreinheit zeigt detaillierte Satellitenaufnahmen der 30 Milliarden US-Dollar teuren Anlage und warnt vor direkten Angriffen auf amerikanische Tech-Infrastruktur.
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#BREAKING
— Tehran Times (@TehranTimes79) April 3, 2026
Spokesman of Iran's Khatam al-Anbiya Headquarters:
Nothing is hidden from our sight.
All ICT companies in the region will be considered legitimate targets for us. pic.twitter.com/nFdvWjoh5R
Satellitenbilder im Fadenkreuz
Brigadegeneral Ebrahim Zolfaghari verknüpft die Drohung an eine klare Bedingung. Sollten die USA die iranische Stromversorgung beschädigen, folgen umgehend Vergeltungsschläge gegen Einrichtungen amerikanischer Unternehmen im Nahen Osten. Das Video untermauert die Drohgebärde visuell. Es zoomt auf eine scheinbar leere Wüstenfläche in Abu Dhabi.
Eine eingeblendete Texttafel verkündet dabei: »Nichts bleibt unseren Blicken verborgen, auch wenn es von Google versteckt wird.« Anschließend wechselt die Ansicht in den Nachtsichtmodus und offenbart das Ausmaß des ein Gigawatt starken Rechenzentrums. In dieser Anlage verarbeiten kommende KI-Modelle während des Trainings Billionen von Token.
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Ernsthafte Gefahr für die Hardware
Die Drohung reiht sich in eine Serie von Zwischenfällen ein. In den vergangenen Wochen meldeten Betreiber bereits Störungen bei einigen Cloud-Diensten von Amazon. Berichte bringen diese Ausfälle mit iranischen Raketenangriffen in Verbindung. Zuvor sprach die Führung in Teheran bereits ähnliche Warnungen gegen Firmen wie Nvidia, Microsoft und Apple aus.
Die physische Sicherheit für den Betrieb der teuren Infrastruktur rückt damit in den Mittelpunkt. Neben den finanziellen Investitionen stehen vor allem die vor Ort arbeitenden Menschen im Fokus der aktuellen Gefahrenlage. Beide Seiten zeigen derzeit keine Bereitschaft zum Einlenken. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sicher die Server amerikanischer Tech-Konzerne in der Golfregion tatsächlich sind.