Googles Musik-KI wird noch besser
Mit Lyria 3.5 klingen generierte Songs viel natürlicher. Einzelne Instrumente lassen sich nun separat exportieren und bearbeiten.

Google hat sein KI-Musikmodell Lyria auf Version 3.5 aktualisiert. In der Plattform Flow Music klingen Melodien nun natürlicher und Stimmen ausdrucksstärker. Nutzer können direkter steuern, wie die KI die Songs erzeugt.
Besserer Sound, mehr Struktur
Lyria 3 Pro belegte in globalen Bestenlisten für KI-Musik zuletzt den vierten Platz hinter Suno und Mureka. Offizielle Benchmarks zu Lyria 3.5 fehlen noch, die versprochenen Anpassungen zielen jedoch auf die vordersten Plätze ab.
Quelle: artificialanalysis
Lyria 3.5 erzeugt komplexere Melodien, die natürlicher klingen. Auch die Textgenerierung wurde überarbeitet. Das Modell hält sich präziser an Vorgaben und baut Songs strukturierter auf. Einen Schwerpunkt legten die Entwickler auf die Gesangsstimmen. Laut Google wirken sie emotionaler, klingen dynamischer und sprechen Wörter besser aus.
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Gezielte Bearbeitung in Flow Music
Lyria 3.5 ist direkt in Googles Plattform Flow Music integriert. Es generiert dort Tracks mit einer Länge von bis zu drei Minuten. Nutzer können nun das Tempo über die Beats per Minute exakt festlegen.
Eine zentrale Neuerung in Flow Music ist »Selective Section Painting«. Damit bearbeiten Nutzer gezielt einzelne Abschnitte eines Tracks. Kurze Melodien lassen sich so zu vollständigen Stücken erweitern, ohne bei null anzufangen. Für die Weiterverarbeitung lassen sich die Tonspuren für Gesang, Schlagzeug oder Bass getrennt exportieren.
