Skills in Google Chrome

Google Chrome: Neue Skills speichern KI-Prompts

Anwender können wiederkehrende Befehle für Gemini künftig direkt im Browser hinterlegen und per Knopfdruck abrufen.

Andreas Becker Google
Skills in Google Chrome

Google erweitert den Chrome-Browser um eine neue Funktion namens »Skills«. Anwender können damit häufig genutzte Prompts für die integrierte Gemini-KI abspeichern und über Kurzbefehle jederzeit abrufen, anstatt diese mehrfach eintippen zu müssen.

Prompts per Knopfdruck abrufen

Bislang erforderte wiederkehrendes Prompting bei der Recherche im Netz oft das umständliche Kopieren von Texteingaben. Das ändert sich nun. Mit der Neuerung sichern Nutzer erfolgreiche Befehle direkt aus dem bisherigen Chatverlauf. Der Aufruf erfolgt im Anschluss simpel über die Eingabe eines Schrägstrichs ( / ) oder über ein Plus-Symbol ( + ).

Ein wesentlicher Vorteil liegt in der tab-übergreifenden Nutzung. Ein gespeicherter Befehl analysiert auf Wunsch nicht nur die aktuell geöffnete Webseite. Er schließt problemlos weitere markierte Tabs in den Verarbeitungsprozess mit ein. Das Modell vergleicht auf diese Weise ganz gezielt Produktspezifikationen in verschiedenen Online-Shops oder sucht nach veganen Alternativen für Zutaten auf mehreren Rezeptseiten gleichzeitig.

Quelle: Google

Vorlagen und Sicherheitsmechanismen

Wer nicht mit einem leeren Eingabefeld starten möchte, greift einfach auf eine integrierte Bibliothek zurück. Diese liefert vorgefertigte Abläufe für typische Aufgaben im Alltag. Dazu zählen die Zusammenfassung langer Dokumente oder die schnelle Berechnung von Proteinwerten in Kochrezepten. Solche Vorlagen lassen sich nach dem Import jederzeit individuell anpassen.

Um ungewollte Aktionen zu verhindern, verlangt das System bei sensiblen Vorgängen weiterhin eine explizite Bestätigung. Plant die KI beispielsweise einen Termin im Kalender einzutragen oder eigenständig eine E-Mail zu versenden, stoppt der Vorgang bis zur Freigabe.

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Aktuelle Einschränkungen auf dem Desktop

Die Funktion steht ab sofort für die Desktop-Versionen von Chrome unter Windows, macOS und ChromeOS bereit. Eine grundlegende Voraussetzung für die Nutzung ist ein eingeloggtes Google-Konto.

Momentan existiert bei der Nutzung jedoch noch eine strikte sprachliche Hürde. Die Neuerung aktiviert sich im Browser ausschließlich dann, wenn die Anzeigesprache der Software auf Englisch (US) konfiguriert ist.

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