Mit dem Update »Multi-Agents V2« übergeben große KI-Modelle wie GPT-5.6 Sol ihre Aufgaben nun selbstständig an kleinere Spezialisten. Nutzer müssen die passende KI für komplexe Arbeitsschritte dadurch seltener händisch auswählen.
Sol managt Luna-Agenten
Die Neuerung blieb in den vergangenen Tagen weitgehend unbemerkt. Am Wochenende bestätigte Entwickler Eric Provencher, dass die großen Modelle Teilaufgaben nun an sogenannte Sub-Agenten verteilen. Ein rechenintensives Modell wie GPT-5.6 Sol agiert dabei als Manager. Es plant die Aufgabe und lagert Teilbereiche aus. Für schnelle und wirtschaftliche Arbeitsschritte greift Sol dann auf GPT-5.6 Luna zurück.
Sol kann dabei eine ganze Flotte von Luna-Agenten steuern. Sie sind aufeinander abgestimmt und liefern Ergebnisse in dieser Arbeitsteilung deutlich schneller.
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This went under the radar this week, but we just shipped the ability for models with multi agents v2 to delegate to any supported model, including Luna!
— eric provencher (@pvncher) August 15, 2026
Took a bit of time to make sure this worked reliably pic.twitter.com/84Wto45mzA
Spezialisten für Cybersicherheit
Sol delegiert nicht nur an Luna. Für ausgewogene Alltagsaufgaben steht GPT-5.6 Terra bereit. Geht es um defensive Cybersicherheit, übernimmt Daybreak-Blue. Auch GPT-5.5 lässt sich als Sub-Agent einspannen. Gibt der Nutzer keine feste Zuteilung vor, erbt der Sub-Agent das aktuell aktive System. Je nach Modell lässt sich zudem festlegen, wie hoch die Thinking-Stufe sein solll.
OpenAI will die manuelle Auswahl mittelfristig komplett überflüssig machen. Anwender sollen künftig nur noch ihr Problem beschreiben, während die KI im Hintergrund selbst die effizienteste Modell-Kombination zusammenstellt.
