Sam Altman plant persönliche AGI für jeden Menschen
OpenAI läutet die dritte Unternehmensphase ein. Ab 2028 sollen automatisierte Systeme die Entwicklung der AGI übernehmen.

OpenAI hat offiziell seine dritte Unternehmensphase ausgerufen. Das Hauptziel ist die Entwicklung einer persönlichen künstlichen Intelligenz für jeden Menschen. Zudem sollen bis März 2028 automatisierte KI-Forscher die interne Entwicklung maßgeblich übernehmen.
Von der reinen Forschung zum Alltagsbegleiter
Die erste Phase von OpenAI konzentrierte sich rein auf die Forschung. In der zweiten Phase brachte das Unternehmen erste Produkte auf den Markt. Jetzt beginnt laut der OpenAI-Führung der dritte große Abschnitt.
Im Fokus steht dabei die breite und alltägliche Nutzbarkeit der Technologie. Sie soll bezahlbar und für jeden leicht zugänglich werden. Das erklärte Fernziel des Unternehmens ist eine persönliche AGI für jeden Menschen.
Diese KI soll künftig komplexe Arztrechnungen prüfen, bei juristischen Entscheidungen helfen oder die Pflege erleichtern. Eine vollständige Automatisierung des Lebens lehnt das Unternehmen jedoch explizit ab. Der Mensch muss weiterhin die grundlegenden Entscheidungen treffen.
Die KI-Modelle dienen lediglich als Unterstützung bei der Erreichung eigener Ziele. Menschliches Urteilsvermögen bleibt für OpenAI unverzichtbar.
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Automatisierte KI-Forscher ab 2028
Eine zentrale Säule des neuen Plans ist der automatisierte KI-Forscher. Diese spezialisierte Forschungs-KI soll den Entwicklungsprozess bei OpenAI in den kommenden Jahren deutlich beschleunigen. Sie bleibt dabei laut Plan stets transparent und an menschliche Vorgaben gebunden.
Intern rechnet das Unternehmen mit einem Meilenstein im März 2028. Bis dahin sollen diese KI-Modelle einen erheblichen Teil der Forschungsarbeit leisten. Sie testen künftig selbstständig neue Konzepte, finden Fehler im Code und arbeiten eng mit menschlichen Experten zusammen.
Dieser Schritt gilt als entscheidend für die künftige Sicherheit. Die Ausrichtung einer AGI an menschliche Werte erfordert immense Forschungsressourcen und ist hochkomplex. Genau hier sollen die automatisierten KI-Forscher künftig selbst ansetzen und die Sicherheit der Systeme gewährleisten.
Globale Regulierung und Machtverteilung
Die rasanten Fortschritte erfordern laut Sam Altman und Jakub Pachocki eine stärkere gesellschaftliche Koordination. Die OpenAI-Führung fordert daher eine neue internationale Organisation. Diese Instanz soll die globale KI-Entwicklung der Branche überwachen.
Im Ernstfall muss diese Organisation die Entwicklung neuester Modelle verlangsamen können. Das gewährt der Gesellschaft Zeit für den Aufbau von Schutzstrukturen. OpenAI vergleicht dies mit der Einführung des Autos, das ebenfalls erst durch Verkehrsregeln massentauglich wurde.
Gleichzeitig soll eine globale Regulierung eine gefährliche Machtkonzentration verhindern. Die Kontrolle über künstliche Intelligenz darf nicht bei wenigen Konzernen oder Regierungen liegen.
Geht es nach OpenAI, sollen die neuen Modelle künftig das Wirtschaftswachstum und den wissenschaftlichen Fortschritt beschleunigen. Dieser technologische Wandel soll langfristig breit verteilt werden und der gesamten Menschheit zugutekommen.