OpenAI Codex Hardware

OpenAI bringt erstes Hardware Gadget diesen Monat

Ein Teaser zeigt ein neues Eingabegerät für die KI Codex. Auf das Ive-Gadget müssen wir warten.

Andreas Becker GPT-Images-2.0
OpenAI Codex Hardware

OpenAI bringt am 15. Juli 2026 ein eigenes Hardware-Gerät auf den Markt. Das in Kooperation mit Work Louder entwickelte Makropad soll die Bedienung des Coding-Assistenten Codex über dedizierte Kurzbefehle beschleunigen.

Ein spezialisiertes Makropad statt eines eigenständigen KI-Gadgets

Ein auf der Plattform X veröffentlichter Teaser zeigt ein quadratisches Eingabegerät mit sechs beleuchteten Tasten. Die Ankündigung verspricht, dass die beliebtesten Shortcuts für Codex ein Upgrade erhalten.

Damit zerschlagen sich vorerst die Spekulationen über ein großes, eigenständiges Hardwareprojekt, das OpenAI angeblich mit dem ehemaligen Apple-Designer Jony Ive entwickelt. Bei dem angekündigten Produkt handelt es sich stattdessen um ein spezialisiertes Zubehörteil.

Partner bei der Entwicklung ist der Tastaturhersteller Work Louder. Dessen bekanntes Modell »Creator Micro 2« verfügt über 13 mechanische Schalter, einen Joystick und einen Berührungssensor, womit sich Funktionen in Anwendungen wie Photoshop steuern lassen. Das angekündigte Codex-Eingabegerät orientiert sich optisch stark an dieser Vorlage.

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Funktionen, Preise und Alternativen am Markt

Offen ist, ob das neue Gadget ausschließlich mit Codex funktioniert oder sich auch für andere Anwendungen konfigurieren lässt. OpenAI hat noch keine technischen Details oder Preise genannt. Da das Basismodell von Work Louder für 174 US-Dollar verkauft wird, dürfte sich das neue Modell in einem ähnlichen Preisrahmen bewegen.

In Entwicklerkreisen stößt die Ankündigung auf ein geteiltes Echo. Während ein Teil der Nutzerschaft eine Effizienzsteigerung bei der täglichen Arbeit mit Codex erwartet, verweisen Skeptiker auf bereits existierende Alternativen.

Geräte wie das Stream Deck von Elgato bieten vergleichbare Möglichkeiten zur Steuerung von Kurzbefehlen. Sie sind universeller einsetzbar und nicht an ein einzelnes KI-Tool gebunden. Das neue Codex-Zubehör muss sich nach der Vorstellung im direkten Wettbewerb beweisen.

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