Meta plant smarten KI Anhänger
Das Wearable verarbeitet Gespräche und Umgebungsgeräusche in Echtzeit. Als Antrieb dient das neue KI Modell Muse Spark.

Meta entwickelt laut "The Information" einen intelligenten Anhänger für den Hals, der alltägliche Gespräche aufzeichnet und transkribiert. Das interne Testprogramm für das neue Wearable soll innerhalb des nächsten Jahres starten. Damit weitet der Konzern seine KI-Hardware über die bisherigen Datenbrillen aus.
Technologie durch Zukauf
Die technische Grundlage für das neue Gerät liefert das Startup Limitless. Meta hatte das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr übernommen. Der kleine Anhänger soll durch das Modell Muse Spark und den bisher unveröffentlichten Agenten Hatch angetrieben werden.
Viele weitere Informationen fehlen zwar aktuell noch, doch das Wearable soll selbstverständlich als ständiger Begleiter dienen.
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Brillen lernen das Dauersehen
Neben dem Anhänger plant der Konzern den Ausbau seiner bestehenden Brillen-Sparte. Zukünftige Modelle erhalten eine Supersensing-Funktion, bei der Kameras und Sensoren über viele Stunden hinweg aktiv bleiben.
Die Software merkt sich auf diese Weise den exakten Tagesablauf des Trägers. Sie erinnert ihn dann beispielsweise proaktiv an einen liegengelassenen Schlüssel oder noch fehlende Einkäufe. Bis Ende 2026 strebt das Unternehmen insgesamt zehn Millionen verkaufte Wearables an.
Gleichzeitig assoziieren wir mit den Gadgets auch eine 24-Stunden-Rundum-Überwachung. Besonders, wenn quasi alles, was wir sehen, auch irgendwo abgespeichert wird. Das ist definitiv unheimlich.
Kritik an interner Überwachung
Parallel zur Hardware-Entwicklung sorgt ein internes Software-Projekt für Diskussionen. Mit der Model Capability Initiative erfasst der Konzern das Klickverhalten und die App-Nutzung seiner US-Angestellten.
Das Tool sammelt Daten aus mehr als 200 Anwendungen, um eigene digitale Agenten zu trainieren. Da die Software auch Inhalte von E-Mails europäischer Kollegen aufzeichnet, prüfen Datenschützer derzeit mögliche Verstöße gegen die DSGVO.
Manches bleibt dann doch wie gehabt.