Meta öffnet seinen KI-Agenten Muse für selbst gebaute Geräte. Mit dem Open-Source-Projekt Muse Gadgets können Entwickler die KI an Displays, Tasten und Sensoren anschließen. Für die Verbindung mit Geräten im Heimnetz hat Meta außerdem einen eigenen Adapter gebaut.
Muse bekommt ein Gehäuse nach Wahl
Die Grundlage bilden eine Firmware für ESP32-Platinen und ein Softwareentwicklungspaket für Linux. Die Firmware steuert die Funktionen direkt auf dem Gerät, das Linux-Paket eignet sich etwa für einen Raspberry Pi. Entwickler können damit vorhandene Hardware an Muse anbinden und eigene Funktionen ergänzen.
Meta liefert mehrere Projektideen mit. Ein farbiges E-Ink-Display kann beispielsweise eine Einkaufsliste, Erinnerungen oder einen Überblick für den Morgen anzeigen. Kleine Geräte mit Mikrofon und Lautsprecher erlauben Gespräche auf Knopfdruck.
Auch ein Stick für den HDMI-Anschluss eines Fernsehers ist vorgesehen. Dieses Projekt führt Meta auf seiner Webseite noch als »Coming soon«. Für den Austausch über eigene Geräte und Unterstützung beim Basteln gibt es einen Discord-Kanal.
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5.000 kostenlose Adapter für US-Abonnenten
Meta hat selbst einen Adapter namens Muse Home Link entwickelt. Das per USB-C mit Strom versorgte Gerät verbindet Muse mit dem Heimnetz und ermöglicht den Zugriff auf kompatible Geräte wie Lautsprecher und Smart-TVs.
Nat Friedman, Produktchef bei Meta Superintelligence Labs, kündigte 5.000 Exemplare an. Meta vergibt sie kostenlos an Muse-Abonnenten in den USA, solange der Vorrat reicht. Pro Abonnent ist ein Gerät vorgesehen, der Versand startet im Oktober.
Muse erledigt bereits Aufgaben wie Reisebuchungen, das Ausfüllen von Formularen und Einkäufe. Meta erweitert den KI-Agenten zugleich für Firmenkunden. Das kürzlich eingeführte Muse for Small Business ist mit Nutzungslimits kostenlos und verbindet sich mit Diensten wie Shopify, Dropbox und Slack. Für größere Firmen hat Meta die Geschäftseinheit Meta Enterprise Platform gegründet.
Kurz gesagt: Meta möchte Muse derzeit in jeden Lebensbereich drücken.
