ElevenLabs hat Music v2.5 veröffentlicht. Das KI-Modell für Musikgenerierung erlaubt nun längere Kompositionen mit Genre-Wechseln und gibt Nutzern kommerzielle Rechte an den generierten Titeln.
Längere Tracks und API-Anbindung
Music v2.5 ist das neue Standardmodell in ElevenMusic. Nutzer erstellen damit aus einer Idee, einem Audioschnipsel oder einem Loop fertige Lieder.
Laut ElevenLabs klingen die virtuellen Instrumente natürlicher und ähneln stärker echten Studioaufnahmen. Das Modell generiert Rap, erzeugt Gesangsstimmen in der jeweiligen Muttersprache der Nutzer und ermöglicht musikalische Anpassungen mitten im Song.
Entwickler können Music v2.5 zudem über eine API ansteuern, um etwa Werbeclips oder Videos mit Musik zu unterlegen. Sie unterstützt dabei Funktionen wie Inpainting, mit denen Nutzer nachträglich einzelne Teile einer Komposition verändern.
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Neue Nutzungsrechte für Gratis-Accounts
Mit dem Start von Music v2.5 ändert ElevenLabs die Lizenzbedingungen. Wer einen Track erstellt, behält die vollen Rechte daran.
Das gilt ab dem Moment der Generierung und bleibt auch bei einer späteren Kündigung des Abonnements bestehen. Nutzer der Gratis-Version dürfen ihre Stücke nun auch kommerziell verwenden, müssen dafür aber ElevenMusic als Quelle nennen.
Im kostenlosen Tarif können Nutzer täglich fünf Tracks im verlustfreien Format herunterladen. Im Pro-Tarif sind monatlich 400 Downloads erlaubt.
Schutz vor fremdem Urheberrecht
Um den Missbrauch von Fremdmaterial zu verhindern, blockiert ein Filter den Download von Tracks, die als Referenz die Lieder anderer Künstler nutzen.
Eine kürzlich geschlossene Lizenzvereinbarung zwischen ElevenLabs und der Universal Music Group (UMG) ist laut dem Entwickler unabhängig von diesem Update.
