ElevenLabs wird nach einem Verkauf von Mitarbeiteranteilen mit 22 Milliarden Dollar bewertet. Damit hat sich der Unternehmenswert seit der Finanzierungsrunde im Februar verdoppelt.
Mitarbeiter können Anteile verkaufen
Bei dem sogenannten Tender Offer wechselten Anteile im Wert von 300 Millionen Dollar den Besitzer. Angeführt wurde die Transaktion von Wellington und T. Rowe Price. Auch Goldman Sachs, GIC und EQT stiegen neu ein.
Das Geschäft dient nicht dazu, frisches Kapital für ElevenLabs einzusammeln. Stattdessen können Mitarbeiter einen Teil ihrer Beteiligungen zu Geld machen und damit am gestiegenen Unternehmenswert teilhaben.
Das Wachstum treibt vor allem die Plattform ElevenAgents. Unternehmen setzen ihre Sprachagenten im Kundenservice und in internen Abläufen ein. Die Agenten bearbeiten inzwischen mehr als 15 Millionen Gespräche pro Woche, dreimal so viele wie im Februar. Geschäftskunden stehen für 55 Prozent des Umsatzes.
Parallel hat ElevenLabs mit Eleven v4 gerade das derzeit beste KI-Modell für Text-to-Speech veröffentlicht. Im unabhängigen Vergleich von Artificial Analysis führt es mit einem Quality Elo von 1320. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen inzwischen mehr als 800 Mitarbeiter.

