ChatGPT erhält interaktive Quizzes und anpassbare Projekt-Erinnerungen
Mit den neuen Quizzes fragt dich die KI direkt im Chat ab und hilft gezielt beim Lernen.

OpenAI erweitert ChatGPT um interaktive Lern-Quizzes und gibt Nutzern mehr Kontrolle über das Gedächtnis in ihren Projekten. Flankiert wird das Update von einer flüssigeren Bedienung unter Android und dem Start der Linux-App.
Lernen und Projekt-Kontext
Nutzer können ChatGPT anweisen, sie zu einem bestimmten Thema abzufragen. Die Fragen lassen sich direkt im Chatverlauf beantworten. Diese interaktiven Quizzes stehen in allen Endkunden- und Edu-Tarifen im Web und mobil bereit.
Quelle: OpenAI
Für aufwendigere Arbeitsabläufe lässt sich nun der Speicheransatz bestehender, ungeteilter Projekte nachträglich anpassen. Anwender wechseln über die Einstellungen zwischen dem Standard-Gedächtnis und einer projektbezogenen Isolation, ohne ein neues Projekt anlegen zu müssen.
Bei isolierten Projekten greift ChatGPT nur auf den internen Kontext zu und ignoriert Unterhaltungen außerhalb der Arbeitsumgebung. Geteilte Projekte bleiben von dieser Wahlmöglichkeit ausgeschlossen und nutzen immer den isolierten Modus. Bis diese Änderungen am Gedächtnis greifen, können jedoch einige Stunden vergehen.
Als dritte Neuerung sehen zahlende Kunden zudem auf der Startseite neue Vorschläge für mögliche Eingaben. Diese basieren auf dem bisherigen Chatverlauf und den verknüpften Tools.
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Updates für Web, Android und Linux
Im Webbrowser steht Nutzern der Free- und Go-Tarife die Option »Think« bereit. Anwender wählen diese Funktion, wenn das Modell bei komplexen Anfragen längere Gedankengänge berechnen soll.
Die Android-App erhält Anpassungen bei der Eingabe. Die Diktierfunktion bleibt sichtbar, nachdem Text oder Dateianhänge hinzugefügt wurden. Wer eine physische Tastatur an sein Smartphone anschließt, behält den Fokus dauerhaft im Eingabefeld, was störende Unterbrechungen beim Tippen verhindert.
Zudem bietet OpenAI die Desktop-App nun für Linux an. Die Public Preview läuft unter anderem auf Ubuntu 24.04 und 26.04 LTS, Debian 13 sowie Fedora 43 und 44. Während integrierte Browser-Aktionen bereits funktionieren, bleibt die Steuerung lokaler Anwendungen auf dem neuen Betriebssystem vorerst außen vor.
