Ein OpenAI Kuchen

OpenAI bietet US Regierung Firmenanteile an

Bürger sollen durch einen neuen Staatsfonds direkt am finanziellen Erfolg der KI mitverdienen.

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Ein OpenAI Kuchen

OpenAI hat der US-Regierung eine Beteiligung von fünf Prozent am eigenen Unternehmen angeboten. Der Vorschlag sieht vor, die amerikanische Bevölkerung über einen Staatsfonds direkt am wirtschaftlichen Erfolg künstlicher Intelligenz zu beteiligen.

Ein Staatsfonds für die Bevölkerung

Das geht aus Berichten der Financial Times hervor. Das Konzept könnte demnach als Vorlage für weitere amerikanische Tech-Firmen dienen. Weder OpenAI noch das Weiße Haus reagierten am Donnerstag unmittelbar auf Anfragen zu den Verhandlungen.

Die Debatte um eine staatliche Beteiligung läuft bereits länger. OpenAI-Chef Sam Altman hat entsprechende Pläne für eine Regierungsbeteiligung an führenden Branchenvertretern schon Anfang 2025 ins Gespräch gebracht. Die Erlöse sollen in einen geplanten »Public Wealth Fund« fließen. Aus diesem Fonds könnten Dividenden direkt an die Bürger ausgeschüttet werden, um den Ertrag aus dem Branchenwachstum breiter zu verteilen.

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Überparteiliches Interesse an Tech-Anteilen

Präsident Donald Trump äußerte sich wiederholt positiv zu solchen Modellen. Die US-Regierung hatte bereits im vergangenen Jahr eine Beteiligung von zehn Prozent am Halbleiterhersteller Intel übernommen. Trump erklärte vor Journalisten, die amerikanische Öffentlichkeit solle über solche Firmenanteile im Grunde zum Partner der Unternehmen werden.

Unterstützung für das Grundprinzip kommt auch aus dem linken politischen Lager. Der Senator Bernie Sanders schlug kürzlich eine einmalige Abgabe von 50 Prozent für Firmen wie OpenAI, Anthropic und xAI vor, die in Form von Aktien gezahlt werden müsste. Diese Abgabe solle der Öffentlichkeit eine direkte Mitsprache sichern.

Gegenwind kommt aus der Investorenszene. Der Investor David Sacks warnte, dass ein solcher Schritt die Verschmelzung von Staat und Privatwirtschaft beschleunigen würde. Das Weiße Haus und OpenAI ließen Bitten um eine aktuelle Stellungnahme am Donnerstag zunächst unbeantwortet.

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