Krea hat die Beta seines neuen Bildbearbeitungsmodells Krea 3 für alle geöffnet. Es bearbeitet Bilder in nativer 2K-Auflösung in unter acht Sekunden und kostet 0,06 Dollar pro Bild. Nutzer können einzelne Bereiche verändern und ihre Bilder über mehrere Bearbeitungsschritte hinweg anpassen.
Ein Rahmen legt fest, was sich ändert
Wer etwa eine Jacke umfärben möchte, markiert sie mit einem rechteckigen Rahmen und beschreibt die gewünschte Änderung. Krea 3 bearbeitet diesen Bereich und lässt den Rest des Bildes unverändert. Auch Gegenstände lassen sich entfernen oder austauschen.
Quelle: Krea
Für Produktbilder nimmt das Modell sogar Farbvorgaben als Hexcode entgegen. So lässt sich beispielsweise ein Sofa oder ein Auto in einer bestimmten Markenfarbe darstellen, ohne die Umgebung umzufärben. Bei Änderungen an Kleidung, Schauplatz oder Licht behält das Modell das Gesicht eines Charakters bei.
Quelle: Krea
Designer können außerdem Produkte, Fotos oder Marken in bestehenden Entwürfen ersetzen und dabei Layout und Schrift erhalten. Das richtet sich etwa an die Gestaltung von Verpackungen, Anzeigen und Magazincovern.
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Weniger Wartezeit und günstigere Bearbeitungen
Krea bewirbt das Modell als viermal schneller als Nano Banana Pro und ordnet die Bildqualität auf dem Niveau von Nano Banana Pro und GPT Image 2.5 ein. Der Preis von sechs US-Cent pro Bild liegt unter der Hälfte des von Krea genannten Vergleichspreises für Nano Banana Pro.
Quelle: Krea
Das Tempo erklärt der Anbieter mit der Arbeitsweise des Modells. Krea 3 erkennt zunächst den zu ändernden Bereich und berechnet nur diesen neu. Das Modell wurde eigens für Bildbearbeitung trainiert.
Der Zugang läuft über die Krea-App und die Krea-API. Die finale Veröffentlichung ist für die kommende Woche angekündigt, zusammen mit weiteren Benchmarks. Anpassungen mit LoRAs und Stilreferenzen können Interessenten bereits im frühen Zugang ausprobieren.



