ElevenLabs macht Sprung mit ElevenMusic v2
Der Audio-Spezialist bringt ein umfassendes Update für seine Musikgenerierung und senkt gleichzeitig die Preise.

ElevenLabs hat mit Music v2 die nächste Generation seines KI-Modells zur Musikgenerierung veröffentlicht. Das Update liefert eine verbesserte Audioqualität und ermöglicht komplexe Bearbeitungen wie Genre-Wechsel innerhalb eines Tracks.
Komplexe Vokalstruktur und gezielte Bearbeitung
Das neue KI-Modell bewältigt deutlich anspruchsvollere Vokalstrukturen als der Vorgänger. Schnelle Rap-Passagen oder eine dichte lyrische Ausgabe setzt das KI-Modell zuverlässig um. Gleichzeitig integriert die KI auf Wunsch nicht-musikalische Soundeffekte direkt in die Tonspur.
Eine zentrale technische Neuerung ist die verbesserte »Inpainting-Funktion«. Anwender markieren einen bestimmten Abschnitt eines Songs und lassen diesen isoliert neu generieren. So lässt sich beispielsweise eine Bridge anpassen, während der Refrain völlig unangetastet bleibt.
Darüber hinaus erlaubt Music v2 fließende Genre-Wechsel mitten im Song. Ein einzelner Track kann organisch von klassischen Opernklängen zu Heavy Metal übergehen, ohne die musikalische Kohärenz zu verlieren. Auch die mehrsprachige Generierung funktioniert nun deutlich präziser. Das KI-Modell passt Gesang, Rhythmus und Arrangement optimal an die gewählte Sprache an.
Erste Versuche mit deutschem Gesang klingen unglaublich vielversprechend!
Anzeige
Drei Plattformen für unterschiedliche Zielgruppen
Um verschiedene Einsatzzwecke abzudecken, vertreibt ElevenLabs sein KI-Modell über drei getrennte Plattformen. Die erste Plattform heißt ElevenMusic und richtet sich vornehmlich an Endanwender. Nutzer können hier Songs generieren, bearbeiten und die fertigen Tracks auch direkt und ausschließlich auf der Plattform veröffentlichen.
Eine integrierte Monetarisierungsfunktion bietet engagierten Nutzern die Möglichkeit, mit ihren generierten KI-Werken Geld zu verdienen. Sobald andere Hörer die eigene Musik auf der Plattform abspielen oder remixen, generiert das direkte Einnahmen für den Ersteller.
Für den professionellen Einsatz in Werbeclips, auf YouTube oder in gebrandeten Inhalten steht die etablierte Plattform ElevenCreative bereit. Hier erzeugen Unternehmen lizenzierte Musik in großem Maßstab.
Zusätzlich können Entwickler über die ElevenAPI auch direkt auf das KI-Modell zugreifen. Damit lässt sich die Musikgenerierung programmgesteuert in eigene Anwendungen einbauen. Die Integration von Music v2 über diese Schnittstelle soll in Kürze verfügbar sein.
Lizenzierte Trainingsdaten und neue Preise
Rechtssicherheit spielt im kommerziellen Umfeld eine entscheidende Rolle. ElevenLabs trainiert Music v2 ausschließlich mit lizenzierten Audiodaten. Dadurch sind alle erzeugten Tracks für die kommerzielle Nutzung freigegeben, wodurch sich Anwender keine Gedanken über Freigabeverzögerungen oder nachträgliche Lizenzkosten machen müssen.
Im Zuge der Veröffentlichung passt der Anbieter auch die Preisstruktur an. Für Self-Serve-Kunden sinken die Kosten bei ElevenCreative um bis zu 40 Prozent. Bei der Nutzung der ElevenAPI reduzieren sich die Preise sogar um bis zu 50 Prozent.
Über folgenden Link erhält man im Creator-Plan zusätzlich 50 % Rabatt im ersten Monat. Ausprobieren lohnt sich.
