OpenAI gewinnt vorerst im juristischen Streit mit Elon Musks xAI
Der Entwickler von ChatGPT kann aufatmen. Ein Gericht lehnte die Klage von xAI ab, lässt der Gegenseite aber Raum für spätere Anpassungen.

Ein US-Gericht hat die Klage des KI-Unternehmens xAI gegen OpenAI vorerst abgewiesen. Der Vorwurf, der Konkurrent habe Geschäftsgeheimnisse gestohlen, ließ sich juristisch nicht erhärten. OpenAI begrüßte das Urteil umgehend in einer offiziellen Stellungnahme.
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We welcome the Court's decision. This baseless lawsuit was never anything more than yet another front in Mr. Musk's ongoing campaign of harassment.https://t.co/N4E0reaRF3 pic.twitter.com/ABpFG6m2T3
— OpenAI Newsroom (@OpenAINewsroom) February 24, 2026
Etappensieg für den ChatGPT-Entwickler
Elon Musks Unternehmen xAI hatte dem Konkurrenten vorgeworfen, vertrauliche Informationen unrechtmäßig genutzt zu haben. Der zuständige Richter sah in der aktuellen Klageschrift dafür jedoch keine ausreichenden Anhaltspunkte. Die formulierten Vorwürfe waren laut dem Gericht schlicht zu unkonkret.
OpenAI reagierte schnell auf diese gerichtliche Entwicklung. Über den Kurznachrichtendienst X teilte das Unternehmen mit, man begrüße den Beschluss ausdrücklich. Das Entwicklerstudio hatte die juristischen Angriffe von Elon Musk bereits im Vorfeld als haltlos zurückgewiesen. Um die eigene Position zu stärken, veröffentlichte OpenAI in den vergangenen Monaten sogar interne E-Mails aus der Gründungsphase.
Das juristische Duell ist mit dem aktuellen Urteil aber nicht zwingend beendet. Die Abweisung der Klage gilt lediglich für die vorliegende Form. Somit hat xAI weiterhin die Möglichkeit, die Klageschrift mit konkreteren Beweisen nachzubessern und erneut beim Gericht einzureichen. Bis zu einem solchen Schritt bleibt der rechtliche Druck auf OpenAI in diesem Fall aus.