Eine Grafik mit Nvidia und Adobe

Adobe bringt autonome KI-Agenten mit Nvidia-Technik

Eine strategische Kooperation bringt fortschrittliche Agentic Workflows und cloudbasierte 3D-Zwillinge in den Software-Alltag.

Andreas Becker Nano Banana
Eine Grafik mit Nvidia und Adobe

Adobe und Nvidia bündeln ihre Technologien, um die nächste Generation von KI-Modellen und autonomen Arbeitsabläufen zu entwickeln. Im Fokus der strategischen Partnerschaft stehen selbstständig agierende Agenten für das Marketing sowie virtuelle 3D-Zwillinge von realen Produkten.

Autonome Agenten für das Marketing

Die beiden Unternehmen integrieren sogenannte Agentic Workflows tief in den Kreativ- und Geschäftsalltag. Adobe greift dafür auf Nvidias Agent Toolkit sowie die offenen Nemotron-Modelle zurück, wodurch KI-Systeme komplexe Aufgaben in Einzelschritte zerlegen und eigenständig abarbeiten.

Dieser Ansatz unterscheidet sich deutlich von simplen Chatbots. Ein autonomer Agent versteht den Kontext, nutzt logisches Reasoning und steuert Prozesse ohne ständige Bestätigung durch den Menschen. Nutzer der Adobe Experience Platform setzen solche Systeme zukünftig ein, um große Marketing-Kampagnen automatisch zu verwalten und Inhalte dynamisch anzupassen.

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Präzise 3D-Zwillinge für den Handel

Ein zweites zentrales Projekt der strategischen Kooperation umfasst eine cloudbasierte Software für 3D-Digital-Twins auf Basis von Nvidias Omniverse-Bibliotheken. Unternehmen generieren damit exakte virtuelle Abbilder von physischen Objekten und erhalten eine dauerhafte digitale Identität ihrer Waren.

Die Technologie durchläuft derzeit eine öffentliche Beta-Phase. Ein solcher 3D-Zwilling garantiert, dass Farben und Markendetails in allen digitalen Umgebungen absolut identisch bleiben. Hersteller binden das 3D-Modell konsistent in verschiedene Werbemittel oder moderne E-Commerce-Plattformen ein.

Mehr Rechenpower für Firefly

Neben völlig neuen Funktionen rüstet Adobe das technische Fundament seiner etablierten Firefly-Modelle mit Nvidias CUDA-X- und NeMo-Bibliotheken auf, um die Genauigkeit bei der automatischen Bildgenerierung spürbar zu erhöhen.

Über die Plattform Firefly Foundry erhalten Geschäftskunden zudem die Möglichkeit, maßgeschneiderte KI-Modelle direkt mit eigenen Markenbildern zu trainieren. Die Software stellt dabei sicher, dass die generierten Inhalte kommerziell nutzbar und rechtlich abgesichert bleiben, da sie keine fremden Urheberrechte verletzen.

Auch klassische Programme wie Acrobat und die kollaborative Videoplattform Frame.io greifen auf die neue Architektur zu. Das System decodiert umfangreiche Medien deutlich schneller. Gleichzeitig erlaubt die Technik eine präzise semantische Suche über diverse Bild-, Video- und 3D-Dateiformate hinweg.

Beide Konzerne erarbeiten aktuell eine gemeinsame Vertriebsstrategie für den weltweiten Markt. Sie wollen die neuen KI-Lösungen zeitnah ausrollen und Geschäftskunden einen direkten Zugang zu den autonomen Systemen bieten.

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