Mistral hat drei Milliarden Euro frisches Kapital eingesammelt. Mit einer Bewertung von über 21 Milliarden Euro schließt das französische KI-Unternehmen die größte Finanzierungsrunde der europäischen Technologiegeschichte ab. Angeführt wird die Investition überraschend von Samsung.
Modelle für die eigene Infrastruktur
Mistral nutzt das Geld für den Ausbau der Rechenkapazität und das Training neuer Modelle. Das Unternehmen fokussiert sich auf frei zugängliche Modelle. Kunden laden diese herunter und betreiben sie auf eigenen Servern.
Viele Konzerne wollen ihre Geschäftsdaten nicht an einen einzigen Cloud-Anbieter übergeben. Mistral liefert hier eine Alternative. Wer die Modelle lokal ausführt, umgeht die Abhängigkeit von Preisänderungen oder geschlossenen Ökosystemen externer Dienstleister. Firmen wie Airbus, ASML und HSBC nutzen diese Modelle bereits.
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Hardware-Hersteller sichern Ressourcen
Samsung Electronics führt die aktuelle Series-D-Runde an. Auch bestehende Investoren wie der Lithografie-Spezialist ASML und der Chip-Entwickler Nvidia haben sich erneut beteiligt. Die direkte finanzielle Beteiligung der Hardware-Konzerne sichert Mistral den Zugang zu knappen Computerchips.
Neben den Technologiekonzernen stiegen Finanzinvestoren wie Blackrock und Advent neu ein. Das vor drei Jahren gegründete Unternehmen beschäftigt mittlerweile Mitarbeiter in 20 Ländern und baut den internationalen Vertrieb für Unternehmenskunden weiter aus.
