Eine Gemini Figur

Gemini 4: Argon, Barium oder Carbon?

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Eine Gemini Figur

Gemini 4 ist bereits vorgestellt und landet mit Argon direkt in der Spitzengruppe. Artificial Analysis vergibt 53 Punkte, genauso viele wie für GPT-6 Astra. Nutzen kann das Modell bislang trotzdem nur eine kleine Gruppe ausgewählter Cybersecurity-Tester. Während Google den breiten Start vorbereitet, tauchen mit Barium und Carbon schon die nächsten Namen auf.

Quelle: Artificial Analysis

Drei Namen, aber wohl keine drei Modelle

Argon ist der offizielle Name für Googles neues Frontier-Modell. Barium-B war laut internen Dokumenten jener Checkpoint, den Google später als Argon vorstellte. Barium ist damit offenbar kein zusätzliches Gemini-Modell für Kunden.

Carbon ist neuer und wurde auf Googles interner Coding-Plattform Jetski verteilt. Ein Mitarbeiter verglich seine Programmierleistung mit Claude Opus 5.5, während frühe Argon-Versionen eher an Opus 5 erinnert hätten. Google hat Carbon jedoch nicht angekündigt. Ob daraus ein Argon-Update oder ein eigenes Modell wird, ist unbekannt.

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Gemini 4 kommt zuerst für zahlende Kunden

Ein Termin für den regulären Start fehlt auch weiterhin. Google verspricht die Freigabe »so bald wie möglich« und nennt als erste Gruppen zahlende API-Kunden sowie Abonnenten von Google AI Ultra. Neue Auswahlmöglichkeiten in der Gemini-App und ein Ultra-Modus im AI Studio zeigen, dass die Verteilung vorbereitet wird. Danach dürften Unternehmen und weitere Nutzer folgen.

Währenddessen kursiert das Gerücht, Google, Anthropic und OpenAI hätten bereits »RSI« im Einsatz. Googles aktuelle Fortschritte, OpenAIs neue Mathematikergebnisse und ein angebliches Anthropic-Training für »Fable 6« werden damit erklärt.

Falls rekursive Selbstverbesserung tatsächlich greift, verschärft sie den Bedarf an Rechenleistung und Energie. Nvidia wäre erneut der naheliegende Gewinner. Zugleich wächst die Frage, wie weit China bereits ist. Aus dem Osten fehlen derzeit vergleichbare Veröffentlichungen. Dario Amodeis grobe Prognose, dass sich 2027 alles ändert, wirkt damit zumindest weniger fern.

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