Command and Conquer auf dem IPad

Claude Fable portiert Strategie Klassiker für das iPhone

Command & Conquer Generals läuft jetzt ohne Emulator auf Apple-Geräten. Die KI umschiffte dafür strenge Systemgrenzen.

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Command and Conquer auf dem IPad

Der Google-Produktchef Ammaar Reshi hat das Strategiespiel »Command & Conquer Generals: Zero Hour« nativ für iPhone, iPad und Mac kompiliert. Er nutzte für die Anpassung des alten Codes das KI-Modell Claude Fable 5. Das PC-Spiel läuft ohne Emulator oder Cloud-Streaming direkt auf den Apple-Geräten.

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Anpassung an die strenge Apple-Architektur

Reshi griff für sein Projekt auf den von Electronic Arts freigegebenen GPL-Quellcode und Vorarbeiten der Community zurück. Claude Fable 5 übernahm die Aufgabe, die originale Engine aus dem Jahr 2003 für aktuelle ARM64-Prozessoren zu übersetzen.

Das alte Windows-Spiel erwartete ein offenes PC-Dateisystem. Für die Portierung musste Claude Fable 5 die Pfade für Speicherstände und Konfigurationen so umschreiben, dass sie in der geschlossenen Sandbox von iOS funktionieren.

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Grafikübersetzung und neue Touch-Befehle

Der Port verlangte einen Umbau der grafischen Berechnung. Zero Hour basiert auf DirectX 8, Apple nutzt jedoch die eigene Schnittstelle Metal. Das Projekt leitet die alten DirectX-Befehle nun über die Übersetzungsschichten DXVK und MoltenVK an Metal weiter.

Für die Bedienung auf dem Touchscreen integrierte Reshi angepasste Gesten. Spieler wählen Einheiten per Tippen oder Drag-Box aus, navigieren mit zwei Fingern über die Karte und nutzen Pinch-to-Zoom.

Praktischer Nutzen für alte Software

Spieler kritisieren den Einsatz von KI häufig, wenn Entwickler damit simple Mobile-Games für die App Stores generieren. Die Portierung von Zero Hour beweist, dass die Technologie auch komplexe Programmierarbeit beschleunigen kann. Claude Fable 5 ersetzt hier keine kreativen Prozesse, sondern macht einen 23 Jahre alten PC-Titel auf aktueller Hardware lauffähig.

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