Kinder nutzen ChatGPT

OpenAI und CodeAI starten »ChatGPT for Teens«

Andreas Becker GPT-Images-2.0
Kinder nutzen ChatGPT

OpenAI bringt zusammen mit der Bildungsplattform CodeAI eine spezielle ChatGPT-Variante für Jugendliche auf den Markt. Die Anwendung soll Schülern nicht nur bei Aufgaben helfen, sondern ihnen einen kritischen Umgang mit künstlicher Intelligenz beibringen.

Fehlendes Wissen an Schulen

Die meisten Schüler nutzen Textgeneratoren bereits regelmäßig im Alltag. Oft mangelt es jedoch am technischen Verständnis für die gelieferten Ergebnisse. Laut einer aktuellen Umfrage von CodeAI geben 75 Prozent der befragten Jugendlichen an, dass dieses Wissen für ihre Zukunft wichtig ist. Gleichzeitig schätzen nur 16 Prozent der Schulleiter, dass ihre Schüler im Unterricht die nötigen technischen Grundlagen lernen.

Deshalb haben OpenAI und CodeAI am Dienstag eine Partnerschaft geschlossen. Sie wollen Schülern erklären, wie die zugrundeliegenden Modelle funktionieren, wo sie Fehler machen und wann man den Antworten besser nicht vertrauen sollte.

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Schutzfunktionen für Jugendliche

Zentraler Baustein der Kooperation ist »ChatGPT for Teens«. Die speziell für den Bildungsbereich entwickelte Variante enthält Schutzfunktionen für eine gesunde Nutzung sowie zusätzliche Kontrollmöglichkeiten für die Eltern.

Quelle: OpenAI

»Eltern und Pädagogen wollen, dass junge Menschen auf eine von KI geprägte Zukunft vorbereitet sind«, sagte Allison Mishkin, Leiterin für kindliche Entwicklung bei OpenAI. Das Ziel sei, Schülern zu helfen, bessere Fragen zu stellen und die Antworten der Chatbots kritisch zu prüfen.

Praktische Programme im kommenden Jahr

Im kommenden Jahr startet zudem das Format »Hour of AI«, in dem Schüler die Grundlagen einer verantwortungsvollen Nutzung lernen. Zudem wird ein gemeinsamer Beirat gegründet, der Experten aus Kindesentwicklung und Lernforschung zusammenbringt. Das Gremium soll bei der Weiterentwicklung von »ChatGPT for Teens« beraten und aufkommende Risiken bewerten.

Zusätzlich unterstützen OpenAI-Mitarbeiter CodeAI bei einem kostenlosen, ganzjährigen Schulkurs mit dem Titel »AI Foundations«. Für interessierte Jugendliche startet außerdem die »Builders Challenge«. Hier können sie eigene Projekte umsetzen und werden dabei von Entwicklern betreut.

CodeAI-Chef Karim Meghji betonte, jeder Schüler müsse in der Lage sein, die Technik zu hinterfragen und ihre Fehler zu erkennen. Wenn man ihnen dieses Fundament gebe, werde KI zu etwas, das sie selbst gestalten können.

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