KI Agenten bauen KI Agenten

ElevenLabs lässt KI-Agenten jetzt von KI-Agenten bauen

Andreas Becker GPT-Images-2.0
KI Agenten bauen KI Agenten

ElevenLabs erweitert seine Plattform für Sprach- und Chat-Agenten um einen eingebauten KI-Spezialisten. »ElevenAgents Architect« erstellt neue Agenten, untersucht Probleme in bestehenden Anwendungen und setzt Verbesserungen auf Zuruf um. Mitarbeiter können ihm ihre Wünsche per Sprache oder Chat schildern und Dateien als Kontext anhängen.

Architect untersucht Gespräche und baut Lösungen

Architect greift auf die Konfiguration eines Agenten, geführte Gespräche und Testergebnisse zu. Dazu gehören System-Prompt, Abläufe, Wissensbasis, Guardrails, Tools und Simulationen. So kann der Assistent etwa untersuchen, warum Kunden bei Rückerstattungen einen menschlichen Mitarbeiter verlangt haben oder weshalb die Lösungsquote bei bestimmten Anfragen sinkt.

Quelle: ElevenLabs

Nach der Analyse schlägt Architect eine Änderung vor, setzt sie als Entwurf um und schreibt passende Tests. Simulationen prüfen anschließend, ob der überarbeitete Agent wie gewünscht reagiert. Der Assistent kann dabei Tausende Gespräche auswerten und Probleme finden, die in einzelnen Stichproben kaum auffallen.

Auch neue Agenten entstehen auf diesem Weg. Der Nutzer beschreibt den gewünschten Einsatz und liefert bei Bedarf Dokumente. »Architect« kümmert sich dann unter anderem um Prompt, Wissensbasis, Funktionen und Guardrails.

Jede Änderung braucht eine Freigabe

ElevenLabs lässt Architect nicht eigenständig an der laufenden Version arbeiten. Jede Anpassung landet zunächst in einem versionierten Entwurf, den ein Mitarbeiter prüfen, freigeben oder verwerfen kann. Unternehmen können außerdem eigene Standards vorgeben, die der Assistent bei seinen Änderungen berücksichtigt.

Architect steht in ElevenAgents per Sprache und Chat zur Verfügung. Über Anbindungen lässt er sich zudem aus ChatGPT, Claude, Claude Code, Cursor und Grok Bot ansprechen. Damit können auch Mitarbeiter ohne tiefere Kenntnisse an Agenten arbeiten, während Spezialisten sich stärker um Einführung, Integrationen und Architektur kümmern.

Die Funktion startet als Alpha und ist in dieser Phase kostenlos. Einige Bereiche werden schrittweise freigeschaltet und erscheinen daher noch nicht in jedem Arbeitsbereich. Architect-Chats sind nur für den jeweiligen Nutzer sichtbar, fallen aber nicht unter den Zero Retention Mode. ElevenLabs rät deshalb davon ab, persönliche oder sensible Daten in diese Gespräche einzugeben.

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