Trump jagt einem Meta Lama hinterher

Meta lehnt «freiwillige» KI-Prüfung der US-Regierung ab

Donald Trump will die Tech-Branche streng überwachen. Mark Zuckerberg stellt sich quer und fordert bessere Bedingungen.

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Trump jagt einem Meta Lama hinterher

Meta weigert sich, seine KI-Modelle einer freiwilligen staatlichen Sicherheitsprüfung durch die US-Regierung zu unterziehen. Während Konkurrenten wie OpenAI, Google oder xAI bereits entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet haben, führt der Konzern weiterhin Gespräche mit dem US-Handelsministerium.

Fristen vor der Veröffentlichung

Die Administration unter Donald Trump hat ihren Kurs gegenüber der KI-Branche deutlich verschärft. Eine Durchführungsverordnung vom 2. Juni 2026 verpflichtet die US-Regierung, neue KI-Modelle vorab auf Risiken für die nationale Sicherheit zu prüfen. Entwickler müssen den Behörden dafür künftig 30 Tage Zeit einräumen, bevor sie diese veröffentlichen.

Die Kontrollen übernimmt das neu geschaffene Center for AI Standards and Innovation (CAISI). Konkurrenten wie Microsoft und Anthropic gewähren der Einrichtung bereits Einblick. Meta zögert, weil die genauen Prüfprozesse und Standards des CAISI noch unklar sind. Die Behörde verfügt zwar über Fachpersonal, muss ihre Arbeitsabläufe aber erst noch ausarbeiten.

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Abschaltung als Warnung

Behördliche Auflagen können den Betrieb von KI-Modellen erheblich stören. So zwang die US-Regierung kürzlich das Unternehmen Anthropic, den Zugang zu dessen Modellen »Fable 5« und »Mythos 5« einzuschränken.

Anthropic schaltete sie daraufhin komplett ab. Meta setzt an exakt diesem Punkt an: Das Unternehmen nutzt den unfertigen Zustand der Behörde nun offenbar in den laufenden Verhandlungen, um bessere Bedingungen zu erwirken und sich gegen derart einschneidende Vorgaben abzusichern.

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