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title: Google DeepMind rekonstruiert Pelés verlorenes Tor mit KI
description: Seit 1959 fehlten die Bilder. Jetzt bringt Google den legendären Treffer per Video zurück.
author: Andreas Becker
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![Pele spielt Fußball](https://www.all-ai.de/images/2-news/7-26/pele-tor-ki-1600.webp)

# Google DeepMind rekonstruiert Pelés verlorenes Tor mit KI

Seit 1959 fehlten die Bilder. Jetzt bringt Google den legendären Treffer per Video zurück.

[Andreas Becker](https://www.all-ai.de/charaktere)·14.07.26

Google Deepmind

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Kurzfassung
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Quellen
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- Google DeepMind hat ein historisches Tor von Pelé aus dem Jahr 1959 digital rekonstruiert.
- Von dem Treffer existierten zuvor keine Filmaufnahmen, sondern lediglich Berichte und Dokumente.
- Mit einer Kombination aus echten Stunt-Spielern und den KI-Modellen Veo 3, Gemini Omni und Nano Banana Pro entstand ein realistisches Video.
- Das fertige Material wird nun für Fans im Pelé-Museum in Santos ausgestellt.

- [Google Blog - Reconstructing Pelé’s “lost” goal](https://blog.google/innovation-and-ai/models-and-research/google-deepmind/reconstructing-peles-lost-goal/)

Google DeepMind hat ein historisches Tor der Fußballlegende Pelé aus dem Jahr 1959 digital rekonstruiert. Das Unternehmen kombinierte dafür reale Filmaufnahmen mit den KI-Modellen Veo 3, Gemini Omni und Nano Banana Pro. Das Ergebnis ist eine Mini-Dokumentation für das Pelé-Museum in Santos.

#### 3600 Bilder für historische Präzision

Pelé lupfte den Ball am 2. August 1959 im Rua-Javari-Stadion über drei Gegenspieler und den Torwart, ohne dass er den Boden berührte. Weil von dem Spielzug keine Filmaufnahmen existieren, sammelte ein Team um die Historikerin Anita Lucchesi knapp 2000 Dokumente und befragte Zeitzeugen. Aus diesen Daten und 3600 Archivbildern setzten sie den exakten Ablauf zusammen.

»Er sagte immer, es sei eine Schande, dass das Tor nie aufgenommen wurde«, erklärt Pelés Tochter Flávia Kurtz.

#### 3D-Tracking steuert Videogenerierung

Die Filmcrew drehte zunächst Basisszenen mit einem Stunt-Spieler, historischen Trikots und schweren Lederbällen auf dem Rasen. Generative Modelle tun sich mit komplexer sportlicher Choreografie schwer. Google nutzte deshalb die Funktion Performance Control in Veo 3.

Sie extrahiert die 3D-Geometrie und Bewegungsdaten des echten Spielers und zwingt die Videogenerierung exakt in dieses physikalische Muster.

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#### Hybride Postproduktion

Gemini Omni und Nano Banana Pro übernahmen die Umgebungsdetails. Sie passten das moderne Stadion an die bewölkten Wetterbedingungen des damaligen Spieltags an und generierten die Zuschauerkulisse. Gleichzeitig projizierten sie Pelés Gesicht und sein Trikot mit der Nummer 10 auf den Stunt-Spieler.

Für den Feinschliff kombinierte Google die KI-generierten Ebenen mit klassischen visuellen Effekten. Techniker fügten den Ball manuell ein und passten die Farben an. Eine sogenannte Filmout-Maschine übertrug das digitale Video abschließend auf analoges Material, um den Kino-Look der 1950er-Jahre exakt zu treffen.
