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title: Mark Zuckerberg fordert offene Superintelligenz für alle Nutzer
description: Der Meta Chef warnt vor KI Monopolen und plant eine mächtige Superintelligenz für jeden Nutzer.
author: Andreas Becker
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# Mark Zuckerberg fordert offene Superintelligenz für alle Nutzer

Der Meta Chef warnt vor KI Monopolen und plant eine mächtige Superintelligenz für jeden Nutzer.

[Andreas Becker](https://www.all-ai.de/charaktere)·29.07.26

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Kurzfassung
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Quellen
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- Meta-Chef Mark Zuckerberg fordert in einem aktuellen Beitrag eine offene und frei zugängliche Superintelligenz für alle.
- Er warnt davor, dass eine Kontrolle der KI durch wenige große Unternehmen die persönliche Freiheit und wirtschaftliche Entwicklung gefährdet.
- Statt primär Jobs zu vernichten, soll die neue Technologie-Generation helfen, neues Wissen zu entdecken und kleine Unternehmen zu stärken.

- [X - Mark Zuckerberg](https://x.com/finkd/status/2082160210399948869)
- [Wall Street Journal - The AI Future Is for Everyone](https://www.wsj.com/opinion/the-ai-future-is-for-everyone-a0c24e20?mod=hp_opin_pos_2)

Meta-CEO Mark Zuckerberg positioniert sich klar im KI-Rennen. In einem Gastbeitrag im Wall Street Journal fordert er einen uneingeschränkten Zugang zu künftiger Superintelligenz. Eine Machtkonzentration bei wenigen Entwicklern sei weitaus gefährlicher als eine offene Verteilung der KI.

#### Gefahr durch Monopole

Wer die Superintelligenz der Zukunft nutzen darf, ist für Zuckerberg die entscheidende Frage unserer Zeit. Eine Konzentration der KI führt seiner Ansicht nach zwangsläufig zu einem kontrollierenden Einfluss auf Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Das schränke die Selbstbestimmung der Menschen stark ein. Über die Plattform X kündigte der Meta-CEO ergänzend an, bald eine ausführlichere positive Vision für die KI-Zukunft vorzustellen.

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#### Erfinden statt Automatisieren

Meta setzt als Gegengewicht auf den offenen Zugang zu leistungsstarken KI-Modellen. Die Geschichte der Cybersicherheit zeige, dass Open-Source langfristig den besten Schutz biete. Nur bei spezifischen Gefahren, wie etwa biologischen Risiken, brauche es eine stärkere Koordination zwischen Staaten und der Industrie.

Der Fokus der Entwicklung muss sich nach Zuckerbergs Willen zudem verschieben. Die größte Leistung der Superintelligenz sieht er nicht in der Automatisierung von Routinetätigkeiten. Sie soll stattdessen helfen, neues Wissen zu entdecken und Erfindungen voranzutreiben. Das beginne bei der medizinischen Forschung und reiche bis zur Optimierung von Geschäftsmodellen.

#### Ein superintelligenter Anwalt für jeden

Zuckerberg ist überzeugt, dass ein breiter Zugang zur Superintelligenz den Arbeitsmarkt stärkt. Wenn Nutzer ohne großen Kapitaleinsatz eigene Ideen umsetzen können, fördert das eine von Kleinunternehmen geprägte Wirtschaft.

Um das zu verdeutlichen, skizziert er ein kurzes Gedankenspiel. Besitzt nur eine einzige Person einen superintelligenten Anwalt, entsteht vor Gericht ein unfairer Vorteil. Wenn jedoch jeder auf diese KI zugreifen kann, arbeitet die Justiz gerechter und effizienter. Durch diese breite Verfügbarkeit würden sich Menschen und Institutionen ganz natürlich gegenseitig kontrollieren.

Eine einzige, von allen anerkannte und wohlwollende Superintelligenz wird es laut Zuckerberg ohnehin nicht geben. Die Menschheit sei keine Monokultur. »Jede einzelne Superintelligenz müsste bestimmte Werte priorisieren und wäre dadurch unfähig, zu jedem wohlwollend zu sein«, erklärt der Meta-Chef abschließend.
