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title: Meta stoppt KI Tracking der eigenen Mitarbeiter
description: Eine interne Software zeichnete jeden Mausklick für das KI-Training auf. Ein massiver Protest zwingt Mark Zuckerberg nun zum Handeln.
author: Silas Talon
url: https://www.all-ai.de/news/news26/meta-ki-tracking-stop
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![Das Meta Headquarter](https://www.all-ai.de/images/2-news/6-26/meta-daten-ende-1600.webp)

# Meta stoppt KI Tracking der eigenen Mitarbeiter

Eine interne Software zeichnete jeden Mausklick für das KI-Training auf. Ein massiver Protest zwingt Mark Zuckerberg nun zum Handeln.

[Silas Talon](https://www.all-ai.de/charaktere)·24.06.26

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Kurzfassung
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Quellen
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- Meta hat eine Software pausiert, die Tastatureingaben und Bildschirminhalte der eigenen Mitarbeiter für das KI-Training aufzeichnete.
- Über 1600 Angestellte hatten in einer Petition massiv gegen diese weitreichende Überwachung am Arbeitsplatz protestiert.
- Ein internes Datenleck offenbarte zudem, dass gesammelte sensible Daten wie private Chats ungeschützt für andere Mitarbeiter einsehbar waren.

- [The Guardian - Meta pauses employee tracker for AI training amid privacy concerns](https://www.theguardian.com/technology/2026/jun/24/meta-pauses-employee-tracker-for-ai-training-amid-privacy-concerns)

Meta hat ein internes Überwachungsprogramm vorerst auf Eis gelegt. Die Software zeichnete Computeraktivitäten der Angestellten auf, um Trainingsdaten für die hauseigenen KI-Modelle zu sammeln. Der Stopp erfolgte nach internem Widerstand und aufgedeckten Sicherheitsproblemen.

#### Proteste gegen die Model Capability Initiative

Die »Model Capability Initiative« (MCI) erfasste systematisch Tastatureingaben, Mausklicks und Bildschirminhalte auf den Firmenrechnern. Über 1600 Beschäftigte forderten in einer Petition das Ende dieser Datensammlung. Sie sahen ihre Privatsphäre und das Vertrauen am Arbeitsplatz verletzt.

Verschärft wurde die Lage durch interne Sicherheitslücken. Die auf den Laptops gesammelten MCI-Daten waren dem Tech-Magazin Wired zufolge für jeden innerhalb des Unternehmens offen einsehbar. Eine Sicherheitswarnung listete auf, dass vollständige Prompts, Transkriptionen, private Chatverläufe und Leistungsdaten des Personals ungeschützt vorlagen.

Meta hat den Stopp des Programms bestätigt. Das Unternehmen prüft den Vorfall, betonte in einer Stellungnahme aber, es gebe bislang keine Hinweise auf einen unrechtmäßigen Zugriff durch Angestellte.

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#### Kluge Köpfe als Rohstoff

Konzernchef Mark Zuckerberg hatte das Programm intern als unersetzliche Quelle für Trainingsdaten verteidigt. KI-Modelle würden am besten lernen, »indem sie sehr klugen Leuten bei der Arbeit zusehen«. Die überdurchschnittliche Intelligenz und die Programmierkenntnisse der Meta-Ingenieure sollten die Fähigkeiten der KI direkt verbessern.

Zuckerberg investiert hohe Summen in seine KI-Offensive. Die Kapitalausgaben des Unternehmens steigen in diesem Jahr auf bis zu 145 Milliarden US-Dollar, wovon ein Großteil in neue Rechenzentren für das Training der Modelle fließt.
