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title: LinkedIn dreht sich um 180 Grad und ist jetzt gegen KI
description: Neben einem neuen Melde-Button streicht das Microsoft-Netzwerk eigene KI-Tools. Man setzt wieder mehr auf echte Menschen.
author: Andreas Becker
url: https://www.all-ai.de/news/news26/linkedin-ki-aenderung
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![Eine LinkedIn Grafik mit KI Slop](https://www.all-ai.de/images/2-news/7-26/linkedin-ki-slop-1600.webp)

# LinkedIn dreht sich um 180 Grad und ist jetzt gegen KI

Neben einem neuen Melde-Button streicht das Microsoft-Netzwerk eigene KI-Tools. Man setzt wieder mehr auf echte Menschen.

[Andreas Becker](https://www.all-ai.de/charaktere)·31.07.26

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![Eine LinkedIn Grafik mit KI Slop](https://www.all-ai.de/images/2-news/7-26/linkedin-ki-slop-1600.webp#joomlaImage://local-images/2-news/7-26/linkedin-ki-slop-1600.webp?width=1600&height=900)

Kurzfassung
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Quellen
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- LinkedIn führt einen neuen Melde-Button ein, mit dem Nutzer künstlich generierte Beiträge direkt als KI-Müll markieren können.
- Gleichzeitig entfernt das Netzwerk den eigenen KI-Textgenerator und ersetzt ihn durch eine einfache Rechtschreibprüfung.
- Das Unternehmen reagiert damit auf die massive Flut an Bot-Traffic und unauthentischen Inhalten im Internet.
- Die eingereichten Nutzer-Meldungen sollen künftig dabei helfen, die internen Algorithmen besser auf das Erkennen von echten Menschen zu trainieren.

- [TechCrunch - LinkedIn adds a button to report AI-generated ‘slop’](https://techcrunch.com/2026/07/30/linkedin-adds-a-button-to-report-ai-generated-slop/)

LinkedIn geht aktiv gegen die zunehmende Flut minderwertiger KI-Texte vor. Das Netzwerk hat am Donnerstag einen neuen Melde-Button für sogenannten »KI-Slop« angekündigt. Gleichzeitig entfernt das Unternehmen Funktionen, die bisher beim automatisierten Schreiben von Beiträgen halfen.

#### Abkehr vom künstlichen Formulieren

Der neue Button »Scheint KI-Slop zu sein« ist Teil eines größeren Maßnahmenpakets. Nutzer können damit Beiträge markieren, die offensichtlich von einer Maschine verfasst wurden und keinen echten Mehrwert bieten, erklärte LinkedIn-Produktchef Hari Srinivasan. Das Netzwerk will die eigenen KI-Modelle durch diese Nutzersignale trainieren, um solche Texte künftig besser auszusortieren. Entsprechende Beiträge sollen dann seltener in den Feeds auftauchen.

Konsequenterweise streicht das Unternehmen eine erst kürzlich eingeführte KI, die Nutzer beim Schreiben von Posts unterstützte. An ihre Stelle tritt eine simple Korrekturfunktion. Das System prüft künftig nur noch Tippfehler, anstatt die Ausdrucksweise der Nutzer umzuformulieren.

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#### Mehr Bots als menschliche Nutzer

Mitglieder beschweren sich schon länger über die vielen unauthentischen Posts. Srinivasan räumte ein, dass der Kampf gegen unauthentische Inhalte für das Unternehmen höchste Priorität habe. Man wolle sicherstellen, dass Mitglieder sich mit echten Menschen vernetzen und echte Perspektiven lesen. Werden die Beiträge eines Nutzers künftig gehäuft als künstlich eingestuft, informiert LinkedIn ihn privat darüber. So bekommen Mitglieder die Chance, ihren Schreibstil rechtzeitig anzupassen.
