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title: Googles großer Sprung soll mit Gemini 4 erfolgen
description: Das künftige Sprachmodell braucht extrem viel Leistung. Dafür hebt Alphabet das Budget auf 205 Milliarden Dollar an.
author: Andreas Becker
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![Eine Krake mit Gemini 4 Schriftzug](https://www.all-ai.de/images/2-news/7-26/gemini4-coming-1600.webp)

# Googles großer Sprung soll mit Gemini 4 erfolgen

Das künftige Sprachmodell braucht extrem viel Leistung. Dafür hebt Alphabet das Budget auf 205 Milliarden Dollar an.

[Andreas Becker](https://www.all-ai.de/charaktere)·23.07.26

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Kurzfassung
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Quellen
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- Alphabet steigert seine Ausgaben für die KI-Infrastruktur im Jahr 2026 massiv auf bis zu 205 Milliarden US-Dollar.
- Die Google Cloud verzeichnet durch den aktuellen Hardware- und KI-Boom ein außergewöhnliches Umsatzwachstum von 82 Prozent.
- Da die bisherigen Modelle langfristig an ihre Leistungsgrenzen stoßen, trainiert das Unternehmen bereits das deutlich größere Basismodell Gemini 4.

- [YouTube: Alphabet Second Quarter 2026 Earnings Conference Call](https://www.youtube.com/watch?v=LzExSq9DU9w)

Google stößt mit seinen aktuellen KI-Modellen an Skalierungsgrenzen. Um den nächsten großen Leistungssprung zu machen, trainiert das Unternehmen das neue Sprachmodell Gemini 4. Dafür baut Alphabet gewaltige Rechenzentren, doch die benötigte Hardware ist derzeit knapp.

Das Unternehmen verdient mit kompakten Systemen wie Gemini 3.6 Flash zwar gutes Geld. Wenn es um die absolute Leistungsspitze geht, reicht diese Basis jedoch nicht mehr aus. Im Rahmen der aktuellen Quartalszahlen erklärte CEO Sundar Pichai, dass für künftige Modelle ein deutlich größeres Fundament nötig sei.

Die Version Gemini 3.5 Pro wird derzeit noch getestet. Um im Wettbewerb ganz vorne zu bleiben, liegt der Fokus intern aber bereits auf dem Nachfolger. Pichai nannte das laufende Training von Gemini 4 »sehr ambitioniert«.

#### Engpass bei den Servern

Ein derart großes KI-Modell benötigt enorme Rechenleistung. Das bringt Google derzeit an seine Kapazitätsgrenzen. Das Unternehmen kann den Bedarf für das Training und die zeitgleichen Anfragen der Cloud-Kunden mit eigenen Servern aktuell nicht vollständig decken.

Um den Engpass zu überbrücken, mietet Google temporär externe Rechenkapazitäten an. Finanzchefin Anat Ashkenazi nimmt dafür nach eigenen Angaben kurzfristig geringere Gewinnmargen in Kauf.

Gleichzeitig beschleunigt Alphabet den Ausbau der eigenen Infrastruktur. Der Konzern hat die geplanten Ausgaben für 2026 von ursprünglich 190 Milliarden auf bis zu 205 Milliarden US-Dollar angehoben.

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#### Cloud-Sparte finanziert den Ausbau

Getragen werden diese Investitionen von einem starken Quartalsergebnis. Alphabet erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Umsatz von 119,8 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wichtigster Wachstumstreiber ist das Firmenkundengeschäft. Die Google Cloud legte um 82 Prozent auf 24,8 Milliarden US-Dollar zu. Ashkenazi machte dafür vor allem die hohe Nachfrage nach KI-Diensten und eigener Hardware verantwortlich.

#### Mehr Zugriffe über das Smartphone

Bei den Endnutzern wachsen die Zahlen ebenfalls. Die Gemini-App verzeichnet laut Google inzwischen 950 Millionen monatlich aktive Nutzer. Im Februar lag dieser Wert noch bei 750 Millionen.

In der Suchmaschine verwenden zudem über eine Milliarde Menschen den AI Mode. Die Kosten pro KI-Antwort sind dem Unternehmen zufolge auf den tiefsten Stand seit der Einführung gefallen. Pichai betonte, dass die ausführlichen Text-Antworten nicht zu weniger Suchanfragen führen. Vielmehr würden Nutzer detailliertere Fragen stellen und häufiger auf weiterführende Links klicken.
